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So nutzen Sie die Weihnachtsfeier für Ihre Karriere

2. November 2016

So nutzen Sie die Weihnachtsfeier für Ihre Karriere

Wien, am 02.11.2016 – Die alljährliche Weihnachtsfeier steht vor der Tür und bietet neben reichhaltigem Essen, Punsch und Keksen auch eine ideale Gelegenheit, in einem ungezwungenem Rahmen Kontakte zu knüpfen und die eigene Karriere voranzutreiben. Wie das geht, verrät Networking-Experte Michael Mayer, Nationaldirektor für Österreich und Deutschland des weltweit größten Unternehmernetzwerks für Geschäftsempfehlungen, Business Network International (BNI), in fünf Tipps.

Wenn bei Buffet und Freigetränken zum netten Beisammensein geladen wird, sollte man diese gute Gelegenheit zum Networking keinesfalls auslassen. „Jeder kennt das: Man sieht ständig die gleichen Gesichter, grüßt einander höflich am Gang, aber wirklich kennen tut man den anderen nicht. Das ist schade und eine verpasste Gelegenheit das persönliche Netzwerk zu erweitern und auch den Arbeitsalltag angenehmer zu gestalten. Die betriebliche Weihnachtsfeier ist eine gute Gelegenheit, das zu ändern“, rät Networking-Experte Michael Mayer. Mit diesen fünf Tipps machen Sie aus Ihrer Weihnachtsfeier einen wahren Networking-Event:

  1. Netzwerken als Kontaktsport

Erfolgreiches Netzwerken beginnt schon bei der Sitzordnung. Setzen Sie sich nicht immer zu denselben Leuten, lernen Sie Kollegen aus anderen Abteilungen kennen. Kennen Sie einen Kollegen aus einer anderen Abteilung, sollten Sie dies ausnutzen. Bitten Sie diesen, Ihnen noch unbekannte Kollegen vorzustellen. Das erleichtert das Kennenlernen enorm. Zu zweit oder zu dritt ist es leichter, auf andere zuzugehen. Netzwerken ist ein Kontaktsport – werden Sie selbst aktiv anstatt herumzustehen und zu warten bis Sie angesprochen werden.

  1. Nicht mit der Tür ins Haus fallen

Hinterlassen Sie einen guten Eindruck bei einem lockeren Plausch mit dem Chef oder der Chefin. Auf der Weihnachtsfeier mit Themen wie Gehaltserhöhung, Beförderung oder Abteilungswechsel vorstellig zu werden, ist unpassend und wenig sympathisch. Eine offene, interessierte Haltung kommt dagegen bei Kollegen und Vorgesetzten gut an. „Netzwerken bedeutet immer zuerst Geben, anstatt zu Nehmen. Bleiben Sie entspannt, gehen Sie auf andere zu und interessieren Sie sich für Ihr Gegenüber. Denn wer zu verbissen an die Karriere denkt, strahlt das auch aus“, rät Netzwerk-Experte Michael Mayer.

  1. Grenzen einhalten

Unternehmen Sie nichts, das Ihnen am Tag danach mit Sicherheit peinlich sein wird. Dazu gehört der Klassiker, sich mit dem fünften Viertel Wein Mut anzutrinken, um mit dem Chef über brisante Themen zu plaudern. Und für alle Männer sei erwähnt, dass Frauen nicht zu Netzwerkveranstaltungen gehen, um von Männern „angebaggert“ zu werden. Die Weihnachtsfeier ist definitiv ein Networking Event, bei dem man durchaus etwas gewinnen kann, aber auch sehr schnell an Ansehen und Reputation verliert.

  1. Seien Sie unkonventionell!

Der Einstieg für das Gespräch muss nicht immer das Wetter oder das Essen sein. Den typischen Smalltalk führen andere. Überlegen Sie sich eine spannende Vorstellung und stellen Sie eine Verbindung her, beispielsweise „Ich habe erst kürzlich über Ihr Projekt gelesen, das ich persönlich sehr spannend finde. Können Sie mir mehr darüber erzählen?“ Stellen Sie Ihrem Gegenüber im Gespräch ungewöhnliche Fragen: „Was waren die drei besten beruflichen Momente, die Sie in diesem Jahr erlebt haben?“ oder „Welche Projekte wollen Sie im nächsten Jahr umsetzen?“. Mit offen gehaltenen W-Fragen können interessante Gespräche entstehen.

  1. Authentizität gewinnt

Bei allen Tipps: Bleiben Sie authentisch. Liefern Sie keine Showeinlage, wenn Sie eher zurückhaltend sind. Trumpfen Sie nicht nur dann mit großen Sprüchen auf, wenn alle hinsehen. Das durchschaut man schnell. Wer die Weihnachtsfeier dazu nutzen will, um seine Erfolge zur Schau zu stellen, wird damit nicht erfolgreich sein. Bleiben Sie sich selbst treu, das entspannt und Sie können den Abend genießen und Spaß haben. Ehrliches Interesse am Gegenüber währt länger und nachhaltiger.

Getreu dem Motto von BNI unterstreicht Michael Mayer den Sinn und Zweck des Networkings: „Das Ziel von Netzwerken und Beziehungspflege ist es, für andere einen Mehrwert zu erbringen. Man bietet eine gute Unterhaltungen, gute Kontakte oder Leistungen – um später zu gewinnen. Kontakte knüpft man, um Beziehung aufzubauen, von denen auch der andere etwas hat. Der Leitsatz lautet: Wer gibt, gewinnt.“
Abdruck honorarfrei, © Martin Lifka:

Foto: Michael Mayer, BNI Nationaldirektor für Österreich und Deutschland

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