ART / KUNST, Beauty, Gesundheit, Lifestyle

Hilfe für den Storch

9. Juli 2016

Hilfe für den Storch

Künstliche Befruchtung ist schon lange kein Tabuthema mehr. Die Forschung und Entwicklung modernster Methoden helfen dem Storch immer öfter und auch immer erfolgreicher auf die Sprünge. Society Blog befragte Frau Dr. Felderer und Frau Dr. Rossian, Gynäkologinnen im Institut Prof. Szalay zu diesem Thema.

Welche Methoden bieten Sie bei unerfülltem Kinderwunsch an und für wen sind diese geeignet?
In unserem Institut in Krumpendorf bieten wir alle in Österreich erlaubten Methoden zur Kinderwunschbehandlung an. Dies beginnt mit einfacheren Methoden wie Feststellung des Eisprunges, Einbringen des Samens in die Gebärmutter sowohl mit dem Samen des Partners als auch dem von Spendern. Hiefür existiert auch eine Samenbank, aus welcher der passende Samen ausgewählt werden kann. Weiters gibt es die Befruchtung außerhalb des Körpers (Retortenbaby) und eine Spezialmethode der IVF bei schlechter Samenqualität. Hier wird unter dem Mikroskop ein einzelner Samenfaden in die Eizelle injiziert und so die Befruchtung erreicht. Daneben gibt es auch die Möglichkeit des Tieffrierens von Eizellen und Embryonen. Für spezielle Fälle steht auch die sogenannte Präimplantations-Diagnostik zur Verfügung, bei welcher die befruchteten Eizellen vor dem Einsetzen in die Gebärmutter auf genetische Abnormitäten untersucht werden können.
Weiters bieten wir auch eine Schlupfhilfe für die Embryonen mittels Laser an. Mit diesen Methoden können Frauen mit geschädigten oder fehlenden Eileitern, sowie Männer mit schlechter Samenqualität oder sogar nicht vorhandenen Samenfäden erfolgreich behandelt werden.

Bildschirmfoto 2016-07-09 um 07.48.18
Ist künstliche Befruchtung nach wie vor ein Tabu-Thema und wie ist der Bedarf dafür in Kärnten?
Obwohl die Behandlung der Kinderlosigkeit heute allgemein anerkannt wird, legen die meisten betroffenen Paare großen Wert auf Diskretion, die wir natürlich auch wahren. In Kärnten, ähnlich wie auch im übrigen Österreich sind ca. 15% der Paare ungewollt kinderlos. Diese beachtliche Zahl zeigt den großen Bedarf für diese Behandlungsmethoden. Kärnten hat auf diesem Gebiet auch eine Vorreiterrolle, war doch Prof.Szalay, der Leiter des IVF-Institutes in Krumpendorf, 1982 Mitglied des ersten in Österreich erfolgreichen Teams. Sein Institut in Krumpendorf zählt in Österreich und im benachbarten Ausland zu den ersten Adressen zur Behandlung des Kinderwunsches.

KINDERWUNSCHORDINATION UND INSTITUT FÜR IVF – PROF. SZALAY

Gemeinsam mit Prof. Dr. Stephan Szalay sind auch Dr. Peter Lengyel und Dr. Christoph Herbst  tätig, beide erfahrene Gynäkologen und bereits seit Jahren Mitarbeiter des seit 25 Jahren erfolgreichen Institutes. Es werden alle Methoden wie IVF, ICSI IMSI, PICSI, PID, Tieffrieren von Eizellen und Embryonen, sowie Inseminationen mit Spendersamen durchgeführt. Schmerzlose Eizellpunktionen in Spezialnarkosen durch Fachanaesthesisten. Seit 1.1. 2000 werden in den meisten Fällen 70% der Behandlungskosten durch den Fonds des Gesundheitsministeriums und der Krankenkassen übernommen.

PRIM. UNIV. PROF. DR. STEPHAN SZALAY
9201 Krumpendorf/Wörthersee • Parkweg 1
Tel. 0 42 29/20 04 (15.30 bis 18.30 Uhr)
Fax 20 04-30 E-Mail: Stephan.Szalay@utanet.at
www.szalay.at
Zertifiziert nach ISO 9001:2008

You Might Also Like