AUSTRIAN FLIEGT AUF KLAGENFURT:FRÜH- UND SPÄTFLÜGE WIEDER IM PROGRAMM

Austrian Airlines nimmt ab April die für Wirtschaft und Tourismus wichtige Tagesrand-Verbindung wieder auf und fliegt dann 13-mal (!) wöchentlich zum Star Alliance-Drehkreuz Wien. Klagenfurt erhält zusätzlich eine Technik-Basis.


Der Flughafen Klagenfurt freut sich über weitere positive Nachrichten: Nach der erfreulichen Entwicklung der Passagierzahlen gibt es jetzt ein starkes Signal von Austrian Airlines. Die rot-weiß-rote Fluglinie baut die von der Wirtschaft und Tourismus geforderten Verbindungen zwischen Wien und Klagenfurt aus und fliegt ab April am Tagesrand.
Mit dem Abflug um 05:45 Uhr in Klagenfurt und der Ankunft um 06:35 Uhr in Wien sind mit einer Umsteigezeit von 25 Minuten alle Abflüge ab 07:00 Uhr erreichbar und damit nahezu das gesamte Streckennetz der Austrian Airlines.


Auch die wichtigen Nordamerika-Verbindungen (z.B. New York, Boston, Washington, Chicago, Los Angeles, Montreal und Toronto) mit Abflügen am Vormittag von Wien sind nun wieder erreichbar. Durch den späten Rückflug um 22:35 Uhr von Wien können weltweite Umsteiger mit nur kurzem Aufenthalt Klagenfurt erreichen. Zusätzlich sind damit auch Tagesreisen nach Wien sowie zu vielen europäischen Metropolen wieder möglich.
Die Flüge werden von der renommierten schwedischen Fluggesellschaft Braathens Regional Airlines (BRA) im Auftrag von Austrian Airlines durchgeführt. Eingesetzt wird eine moderne ATR 72-600 Turboprop-Maschine mit 72 Sitzplätzen.


Ebenfalls erfreulich ist die mit diesen Flügen verbundene Errichtung einer technischen Basis mit stationiertem Personal für regelmäßige Wartungsarbeiten (Line Maintenance) am Flughafen Klagenfurt.
Der vor allem im Incoming Tourismusverkehr beliebte Nachmittagsflug bleibt erhalten und wird nunmehr täglich angeboten. Für den Flughafen Klagenfurt bedeutet dieser neue Flugplan, dass ab April wieder durchgängig 13 wöchentliche Verbindungen zum Drehkreuz Wien angeboten werden.



Michael Trestl, CCO Austrian Airlines, dazu: „Durch die Partnerschaft mit Braathens Regional Airlines ist es uns möglich, ab den Sommerflugplan unsere Flugzeiten zu optimieren und somit auch den Nightstop nach Kärnten wieder einzuführen. Austrian Airlines bietet damit der lokalen Wirtschaft, dem Tourismus und allen Reisenden ein erstklassiges Flugangebot von und nach Klagenfurt über Wien. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste.“


Maximilian Wildt, Geschäftsführer am Flughafen Klagenfurt, dazu: „Die guten Flugzeiten zum Star Alliance Hub Wien mit unserem Partner Austrian Airlines bringen uns einen großen Schritt in unserer Entwicklung weiter. Nun müssen wir alle das Angebot auch nützen, um es langfristig zu sichern und auszubauen. Ein wesentlicher Meilenstein ist erreicht, nun werden wir unsere weiteren Aufgaben Schritt für Schritt abarbeiten. Es gibt noch viel zu tun!“


LHStv. Martin Gruber, in seiner Funktion als Landesaufsicht und Beteiligungsreferent des Landes, unterstreicht den Nutzen für den Standort: „Mit der wieder hergestellten Hubverbindung ist die heimische Wirtschaft endlich wieder gut an das Drehkreuz Wien und damit international angebunden. Sie stellt einen wichtigen Schritt zur weiteren Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes Kärnten, sowohl für unsere bestehenden Unternehmen, aber auch für Neuansiedelungen, dar. Das zeigt, dass der eingeschlagene Weg am Flughafen Klagenfurt der richtige ist!“
„Bereits wenige Monate nach der Übernahme des Flughafens Klagenfurt ist es nun gelungen, die seit langem geforderte Tagesrandanbindung an den wichtigen Umsteigeflughafen Wien einzurichten. Damit werden deutlich verbesserte Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft und unseren Tourismus geschaffen“, reagiert Martin Payer, Vorstand der K-BV und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Betriebsgesellschaft, auf die neuen Flüge.
Seitens der Landeshauptstadt Klagenfurt äußern sich Bürgermeister Christian Scheider und Vizebürgermeister Philipp Liesnig ebenfalls erfreut über die verbesserte Erreichbarkeit: „Wieder ein positives Signal für unseren Flughafen und damit auch für die Landeshauptstadt Klagenfurt! Wir sind zuversichtlich, dass die guten Entwicklungen weiter fortgesetzt werden.“

Fulminante Wienpremiere von „Rettl SICH WER KANN“

Am Freitag, dem 12. Jänner 2024, war es soweit und RETTL SICH WER KANN wurde erstmals in Wien gezeigt. Bei bester Kulinarik, feinen Drinks und vollem Haus wurde die einstündige Doku von allen Anwesenden gefeiert.

VIENNA CALLING! Im Rahmen eines „Kärntner Abends“ und im Beisein von FreundInnen, StammkundInnen, PartnerInnen, Fans sowie einigen Prominenten flimmerte die Feature-Doku „RETTL SICH WER KANN“ am Freitag, dem 12. Jänner um 20.30 Uhr, in der Prater Alm über die Leinwand. Besten Service erhielten die Gäste durch das ambitionierte Team rund um Prater-Alm-Chef Peter Wahler, dabei wurde
bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Gesichtet wurden unter anderen die Macher des Films, Jaqueline Rauter und Jo Caazee, Schauspieler David Wurawa, Filmproduzent Konstantin Seitz, Designerin Barbara Engel, Dr. Thomas Köffler, Fußballlegende Michael Konsel sowie Kärnten-Elvis Michael „Buzgi“ Buchacher. Zu verkosten gab es Drinks & Cocktails von BIG ALEX (www.pure-bio.at), eine kräftige Jause mit regionalen Produkten von Frierss Spezialitäten, Käse von der Kärntnermilch, Bauernbrot von Gregori, Original Saure Suppn sowie Kärntner Käsnudeln von Elenas Homecooking und Wiener Schnecken von der Schneckenmanufaktur Gugumuck. Auch ein Gewinnspiel durfte nicht fehlen: Verlost wurde ein Kurztrip der Naturel Hotels & Resorts für die Dörfer SCHÖNLEITN & SEELEITN am Faaker See sowie die exklusiven Naturel Chalets AM BERG & SEE. Die Gewinnerin wurde vor Ort ermittelt und der Gutschein wurde ihr persönlich von Juniorchefin Hannah Widnig überreicht. Wir bedanken uns bei allen Anwesenden für den fulminanten Abend und freuen uns auf die nächste Vorstellung im Schubertkino in GRAZ am kommenden Sonntag, dem Jänner, um 14 Uhr. Meldet euch hier gleich an – es wird wieder ein Fest!

Snowboard World Cup

Von 27.1.-28.1.2024: Snowboard World Cup auf der Simonhöhe! Hier geht’s zur Anmeldung für den Shuttlebus.

Mit Alex Payer und Sabine Schöffmann

Simonhöhe 2024: Am letzten Januar Wochenende geben die Snowboarder beim Snowboard Welt Cup auf der Simonhöhe alles!

Mit gratis Shuttlebus aus Klagenfurt und St. Veit.

Hier geht’s zur Anmeldung.

Programm:

SAMSTAG 27.1.: Parallel Riesentorlauf mit Finale um 12:45 Uhr

Qualifikation 08:45

SONNTAG 28.1.: Parallel Riesentorlauf Team mit Finale um 12:15

Pre Heats 11:30

MIT WELTCUPPARTY nach dem Finale am Samstag!

GRATIS SHUTTLEBUS

Von Klagenfurt über Feldkirchen

Von St. Veit über Liebenfels

Um Anmeldung an marketing@vkgmbh.at bis spätestestens 19.1.2024 mit Angabe von Datum, Fahrt, Namen und Stückzahl der reservierten Plätze wird gebeten.

Fahrtzeiten Shuttlebus TAG 1 am Samstag, 27.1.2024 zum Prallel Riesentorlauf

Von Klagenfurt

Hin:

11.00 h ab Klagenfurt

11.30 h ab Feldkirchen

12.15 h an Simonhöhe

Retour:

16.00 h ab Simonhöhe

16.45 h an Feldkirchen

17.15 h an Klagenfurt

Von St. Veit

Hin:

11.30 h ab St. Veit

11.40 h ab Liebenfels

12.15 h an Simonhöhe

Vegetarischer Genuss – KTS Villach

Die Kärntner Tourismusschule stand  am 14. März ganz unter dem Motto „Vegetarischer Genuss“ – die 3. Slow Food Werkstatt war ein großer Erfolg.

Besonderes Highlight war der Vortrag des Sternekochs Paul Ivic vom vegetarischen Gourmetrestaurant TIAN. Er gilt als Revolutionär der Gemüseküche und ist auch Botschafter für Spar: Sternekoch Paul Ivic vermittelte eindrucksvoll, dass es kein Fleisch für den perfekten Genuss braucht. Sowohl in seinen Restaurants als auch seinen Büchern stellt er unter Beweis, dass ein wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln und Lieferanten unbedingt wichtig ist und dass man es tatsächlich schmeckt, wenn man ein Gericht mit Liebe zubereitet.

Getreu dem Motto von Paul Ivic organisierten Schüler/innen und Kollegstudierende der KTS Villach die „SLOW FOOD WERKSTATT goes VEGGIE“ am Dienstag, dem 14. März. Einen ganzen Tag drehte sich alles um die die „grüne“ Slow Food Küche mit ausgewählten gesunden, sauberen und regionalen Produkten. „Unsere Schüler/innen versprühten schon in der Planungsphase eine ungeheuerliche Kreativität und Inszenierungslust“, so beschreibt Projektleiterin Sonja Schusteritsch, die umfangreichen Vorbereitungen der Slow Food Werkstatt durch die Schüler/innen.


In sechs Workshops bekamen die Schülern/innen spannende, kulinarische Einblicke ermöglicht. So verriet „Oma Rosa Lanner“ vom Hotel Wanderniki, wie man echtes Lesachertaler Bauernbrot bäckt. Florian Bucar vom Biohotel – Der Daberer widmete sich dem trendigen Thema „Fermentieren“ und Kräuterhexe Miri Patschg vom Slow Food Village Obervellach bereitete aus wertvollen Kräutern wohlschmeckende Säfte, Limonaden und Eistees zu. Und im Workshop „chocolate – what else“ drehte sich – wie der Namen es verrät – alles um Schokolade.

Streedfood-Stände und Verkostungsmeile…

 Am Streetfoodstand in der Aula zauberte die Absolventin und Foodbloggerin Victoria Latschen gemeinsam mit ihrer Mutter Doris Latschen  Veggie-Burger. Der Absolvent Rok Smonkar, der im Sterne Lokal St. Hubertus/Alta Badia kocht, freute sich, den Schüler/innen der 3 AT einen Einblick in die „Mountain Cuisine“ geben zu können.

Besonders fein präsentiert sich auch das Slow Food Village Arriach mit seinen Mini-Erdäpfelnudeln und selbstgemachtem Joghurt mit Heidelbeeren. Die Slow Food Weine vom Weingut Sternberg Egger und Weingut vulgo Ritter standen ebenso zu Verkostung bereit wie die Säfte von Lauritsch/St. Egyden, Käse vom Stiegerhof und hauseigenes Honigbrot der „Bienenklasse“ 2 AT.

Am Roten Sofa präsentierten sich Visionäre und Pioniere zum Thema
Besonders spannend wurde es dann am Roten Sofa mit den Ausführungen von Veggie-Visionär Paul Ivic. Inspirierende Impulsgeber wie Corinna Knaller vom Gralhof, das Biohotel, Patrick Wigouschnig/Tischlein Deck Dich, Gottfried Bachler/Slow Food Pionier oder Wolfgang Tölderer/Saatgutbörse und Gemeinschaftsgarten Seeboden berichteten von ihren Herzensprojekten. Dieser Programmpunkt wurde vom Diplomarbeitsteam Antonia Egger und Hannah Albel moderiert.

… und der krönende Abschluss der Slow Food Werkstatt war die große Küchenparty mit Verkostung
Wie unglaublich gut vegetarische Haubenküche schmecken kann, das erlebten und erschmeckten die Gäste bei der abschließenden Küchenparty. Florian Bucar vom Biohotel der Daberer begeisterte in Zusammenarbeit mit der 4BT/Manfred Zerava mit einem mehrgängigen „Flying Menu“. Ihm gilt besonderer Dank, weil er den ganzen Tag mit seinem großem Know How, Ausdauer und Freundlichkeit den Schüler/innen der KTS zur Verfügung stand.

Kontakt für weitere Informationen:

KTS Kärntner Tourismusschule Villach

Mag. Sonja Schusteritsch/0664 9915512

Visable kann Umsatz leicht steigern

Beschaffung wird zunehmend digitaler
„In Krisensituationen oder bei Angebotsverknappung müssen Einkäufer von Unternehmen ihre traditionellen Lieferketten überdenken und neue Wege für die Beschaffung finden. Daher beobachten wir eine weitere Verlagerung der Prozesse ins Digitale, auch in bisher eher konservativen Branchen”, sagt Peter F. Schmid, CEO von Visable. Die beiden Plattformen wlw und europages unterstützen insbesondere bei der internationalen Beschaffung in Europa und machen dadurch die Einkäufer flexibler und schneller. Anbieter wiederum können einfach und kosteneffizient die Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen erhöhen.

Die meisten gesendeten und empfangenen Suchanfragen auf wlw kamen aus Deutschland, gefolgt von Österreich und der Schweiz. Auf den Rängen vier und fünf folgen die Vereinigten Staaten und China, wobei vor allem die Anfragen aus den USA im Vergleich zum Vorjahr um ein Vielfaches gewachsen sind. Auf europages kamen die meisten Suchanfragen aus Frankreich, die Plätze zwei bis fünf belegen Deutschland, Italien, die Türkei und die USA. Auch hier haben die Suchen aus den Vereinigten Staaten deutlich zugelegt.
Die Energiekrise löste auf wlw einen Nachfrageboom nach erneuerbaren Energien aus: Photovoltaikanlagen waren 2022 so gefragt wie nie zuvor. Insgesamt vier der sieben meistgesuchten Kategorien auf wlw zeugten letztes Jahr von der intensiven Bemühung um eine schnelle Energiewende. Die fünf am häufigsten gesuchten Produktkategorien waren Maschinenbau, Brennholz, Photovoltaikanlagen, Holzpellets und Lebensmittel.

Der B2B-Plattformbetreiber Visable zieht eine positive Bilanz für das vergangene Jahr. Das Unternehmen erzielte 2022 einen Umsatz von 68 Millionen Euro. Das entspricht einer Zunahme von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Ukraine-Krieg hat die Beschaffungstrends auf den Plattformen wlw (früher „Wer liefert was“) und europages stark verändert.

Die positive Entwicklung von Visable spiegelt sich auch in der Zahl der Mitarbeitenden, die im Jahr 2022 mit 130 Neueinstellungen auf rund 425 gestiegen ist. Die Mitarbeitenden von Visable stammen damit nun aus insgesamt 50 Nationen.

Vereinfachte Kommunikation für Einkäufer und Verkäufer
Visable hat seine Plattformen im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Der Schwerpunkt lag auf einer besseren Kommunikation zwischen den Nutzern. So hat das im März 2022 auf wlw eingeführte Message Center den Kontakt zwischen Einkäufern und Lieferanten erheblich vereinfacht. Nutzer können seither ihre gesamte Kommunikation an einem Ort bündeln, Anfragen stellen und beantworten sowie Dateien austauschen. Von der optimierten Benutzerfreundlichkeit profitieren sowohl professionelle Einkäufer bei der Beschaffung als auch Anbieter bei der Bearbeitung von Anfragen. Insgesamt ist die Plattform europages auf 26 Sprachen verfügbar. Ein automatisiertes Übersetzungstool beseitigt dort bei Bedarf auch die Sprachbarrieren in der direkten Kommunikation der Nutzer.

wlw ist heute die führende B2B-Plattform in der D-A-CH-Region. Auf wlw und der führenden europäische B2B-Plattform europages sind rund drei Millionen Firmen registriert. Zusammen erreichen die Plattformen monatlich über 3 Millionen B2B-Einkäufer. Visable feierte 2022 das 90-jährige Bestehen von wlw und das 40-jährige Bestehen von europages.

Umsteigertage bringen deutlich mehr Fahrgäste

LR Schuschnig: Ein Viertel mehr Fahrgäste in ganz Kärnten, bis zu 40 Prozent mehr Fahrgäste in den S-Bahnen – Wöchentliche Verkaufszahlen des „Kärnten-Ticket“ verdreifacht

KLAGENFURT. Bereits zum dritten Mal fanden heuer im September die Umsteigertage statt – eine Woche, in der das gesamte Angebot der Kärntner Linien völlig kostenfrei und ohne Ticket getestet werden konnte. „Wir wollten, dass jeder die Möglichkeit hat, das gesamte Bus- und Bahnangebot der Kärntner Linien im eigenen Alltag auszuprobieren. Denn in vielen Bereichen ist das Angebot bereits besser, als es vielen bewusst ist“, sagt Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig.

Auch heuer zeigen die Fahrgastzahlen, dass diese Aktion gut angenommen wurde. Insgesamt wurde in dieser Woche eine Steigerung aller Öffi-Nutzung um ein Viertel verzeichnet. Im S-Bahn-Bereich war sogar eine Frequenzsteigerung von bis zu 40 Prozent erkennbar. Das entspricht rund 70.000 zusätzliche Fahrgäste, im Stadtverkehr Klagenfurt wurden etwa 40.000 Fahrgäste mehr befördert.

Besonders erfreulich ist, dass die Umsteigertage auch einen nachhaltigen Effekt für die ÖPNV-Nutzung zeigen. „Wir merken bei den Kundenbüros und online eine spürbar stärkere Nachfrage nach dem Kärnten Ticket. Seit den Umsteigertagen werden wöchentlich dreimal so viele Kärnten-Tickets verkauft wie davor“, freut sich Schuschnig. Und das, obwohl es schon davor eine spürbare Steigerung an Verkäufen, ausgelöst durch die Teuerungswelle – gegeben hat. Aktuell wurden rund 4.600 Kärnten-Tickets verkauft.
Weiterhin erhalten Haushalte mit geringem bis mittlerem Einkommen die Ticketkosten über die Pendlerförderung sogar zur Gänze rückerstattet. „Die Zahlen zeigen, wie viel Potenzial wir im öffentlichen Verkehr haben. Besonders in der aktuellen Teuerungswelle kann der Umstieg auf die Öffis eine Entlastung sein. Die Rückerstattung der Ticketkosten ist österreichweit einzigartig“, sagt Schuschnig.

Auch die Kärntner Linien zeigen sich zufrieden. „Nicht nur die Pendler und Schüler nutzen verstärkt den öffentlichen Verkehr, sondern auch die Zahl der Freizeitnutzer stiegt. Das zeigt, wir sind am richtigen Weg“, so Gernot Weiss, der stellvertretende Sprecher der Kärntner Linien, der ein Beibehalten der Umsteigertage auch in den kommenden Jahren befürwortet.

Rund 350 Busse auf 130 Buslinien sind in ganz Kärnten unterwegs und legen jährlich 17 Millionen Kilometer zurück. Alleine in dieser Regierungsperiode wurde bis zu ein Viertel mehr in die Regionalbusse investiert. Auch das Bahnangebot wurde besonders an den Tagesrandzeiten stark ausgeweitet, allein im Jahr 2021 gab es eine Steigerung von über einer halben Million Angebotskilometern. „Wir investieren derzeit so viel wie noch nie in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Nur wenn das Angebot und die Taktung stimmen, können die Pendlerinnen und Pendler auch umstiegen. Das ist gut für die eigene Brieftasche und für das Klima. Auch künftig muss der Ausbaupfad weiter fortgeführt werden, dafür sind auch weitere Budgetmittel nötig“, betont Schuschnig abschließend.